Der Königenhof
Zimper-Vit Das Stück spielt um und im Königenhof und beginnt an "Peter und Paul" 1843. Nach dem Kirchgang trifft man sich in der Gartenwirtschaft des Rössle von Neukirch. Die Spannungen zwischen dem Königenbauer und dem Cajetanbauer treten offen zutage. Der Bürgermeister und der Dorfschullehrer bemühen sich um Frieden in der Gemeinde, doch Neid und Egoismus beherrschen das Tun.

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Ein Original, der "Zimper-Vit" aus dem Hexenloch, sieht die Gefahren und mischt auf seine Art mit. Er erfährt, dass es um den Königenbauer gar nicht so gut steht. Auch das Verhältnis zwischen "S'Könige Lisbeth" und dem Kohlefranz, einem tüchtigen aber armen Köhlerssohn, leidet darunter. Aus Enttäuschung geht er zu den Freischärlern des Hecker, die sich bei Kandern zur entscheidenden Schlacht sammeln. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern
Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern Am Samstag, 24. Februar 1844, trifft man sich im Königenhof zum Cegospiel. Von der Spielleidenschaft berauscht, nimmt man die Lawinengefahr nicht wahr, die durch einen Wetterumsturz entstand. Der Königenhof wird verschüttet, 17 Personen kommen dabei ums Leben. Fast 5 Jahre danach hält man nochmals Rückschau. Nach dem Unglück ging das Leben im Wagnerstal zwar weiter, doch war es ein Leben voller Trauer oder gab es doch noch Hoffnung? Haben die Menschen nach all den dramatischen Ereignissen die Kraft, einen neuen Anfang zu machen? Ist es der Beginn für eine bessere Zukunft?
 

Der historische Hintergrund

Aus schriftlichen Dokumenten erfahren wir heute nur weniges über die Ereignisse im Wagnerstal. An langen Winterabenden aber erzählen sich die Bauern der Umgebung noch oft vom Unglück am 24. Februar 1844, auch im Zusammenhang mit den politischen und kulturellen Geschehnissen der 1840er Jahre (Badische Revolution). Diese Erzählungen sind zum Teil mündlich überlieferte historische Tatsachen, zum Teil sagenumwobenes Beiwerk des Volksmundes.

 
Impressionen der Aufführung: